10 Tipps für eine erfolgreiche Proberunde

10 Tipps für eine erfolgreiche Proberunde

Was dein Kind auf einer Proberunde vor einem Turnier alles beachten muss erfährst du in diesen 10 Tipps für eine erfolgreiche Proberunde.

„Fairlure to prepare is preparing to fail!“ John Wooden 


Eine gute Vorbereitung sorgt für Sicherheit und damit für gute Leistung auf dem Platz. Das war die Devise von John Wooden. Einem der erfolgreichsten College und Profi Basketballtrainer aller Zeiten. Eine Proberunde ist nichts anders. Sie ist die Vorbereitung auf den Platz, auf dem das kommende Turnier stattfindet. Eine Proberunde hilft aber auch, seine eigenen Möglichkeiten für den Platz richtig einschätzen zu können. Frei nach dem Motto: „Spiele Ikea Golf- kenne deine Möglichkeiten!“


Sicherlich hat dein Kind vor einem Turnier auf einem fremden Platz schon einmal eine Proberunde gespielt. Danach sollte es den Platz kennen und wissen wie es die einzelnen Bahnen spielen kann. Wenn du das nicht getan hast, dann kann ich dir nur empfehlen das für das nächste Turnier auf einem fremden Platz zu tun. Eine Proberunde sorgt für Sicherheit und vor allem Platz- und Bahnkenntnis und somit für bessere Scores und mehr Freude.


Das Ziel einer Proberunde

Das Ziel einer Proberunde ist ganz einfach. Dein Kind soll danach wissen:
 

  1. wie die Bahnen im Einzelnen verlaufen
  2. wo Gefahren und Hindernisse lauern
  3. wie es die Grüns anspielen kann
  4. welchen Schläger es für die Abschläge auf den Par 3 Bahnen nutzen kann
  5. wo die Zielzonen für die Abschläge auf den Par 4 und 5 Bahnen liegen
  6. wie die Grüns auf dem Platz reagieren und am allerwichtigsten
  7. Welche speziellen Schläge es evtl. für den Platz benötigt oder noch üben soll


Es gibt aber noch einige weitere Punkte, die dein Kind für eine erfolgreiche Proberunde berücksichtigen sollte. Denn je besser die Vorbereitung, desto sicherer wird dein Kind für das Turnier sein.
 

10 Tipps, die dein Kind auf einer Proberunde berücksichtigen sollte

Vor allem anderen heißt es für eine Proberunde aber: Köpfchen einschalten! Dein Kind soll sich jede Bahn genau anschauen und analysieren, wo es seine Stärken ausspielen kann und wo es evtl. aufpassen und auf Sicherheit spielen sollte. Wenn es das tut, hat es schon viel für das kommende Turnier erreicht.


1. Birdiebuch


Dein Kind sollte sich für allerlei Notizen ein Birdiebuch (ein Birdiebuch bildet die einzelnen Bahnen detailgetreu ab und bietet weiterführende Informationen für jedes Loch. Z.B. Längenangaben zu markanten Punkten) im Pro Shop kaufen. Ein solches Birdiebuch kostet meistens so um die 5 €. Noch besser wäre es, einen kleinen Block dabei zu haben und im Anschluss an die Runde von jeder Bahn eine Skizze anzufertigen. Auf der Runde selber sollten vor allem Punkte wie Zielzonen, Hindernisse, Grüngrößen etc. notiert werden.

Hier einige Fragen, die dein Kind sich für ein selbsterstelltes oder ergänztes Birdiebuch auf der Proberunde beantworten sollte:
 

  1. Gesamtlänge des Loches checken (Loch aufteilen, GIR möglich?…)?
  2. Wie hängt die Bahn (Pfeile einzeichnen)?
  3. Die engste Stelle der Bahn?
  4. Mögliche Bunker in meiner Landezone?
  5. Schlägerwahl für jeden Schlag?
  6. Windrichtung?
  7. Ein klares Ziel suchen und einzeichnen!
  8. Hängt der Abschlag?
  9. Wie steckt der Abschlag? (Par3)
  10. In welche Richtung zeigt der Abschlag?
  11. Wo stand die Fahne in der Proberunde?
  12. Schläger festlegen für Anfang, Mitte und Ende Grün
  13. Welche Kurve möchte ich spielen? Zeichne die Flugbahn ein!
  14. Wo möchte ich den 2. Oder 3 Schlag platzieren ( Bunker, Wassergräben…..)?
  15. Wo lag mein Abschlag in der Proberunde (Frage: Gut getroffen, Wind)?
  16. Welche Seite des Grüns möchte ich treffen?
  17. Wo möchte ich auf keinen Fall liegen?
  18. Annäherungsschlag eher zu lang oder kurz (Der folgende Putt, von welcher Seite habe ich den Bergaufputt?)? 
  19. Sind Grüns gleich? Neue Grüns? Evtl. unterschiedliche Geschwindigkeiten?
  20. Finde ich in der Proberunde bereits die Lochmarkierungen für die Turnierrunde?
  21. Schlag ins Grün bergauf oder bergab?



2. Zielzonen für Drives an Par 4 & 5 Bahnen definieren


Dein Kind sollte sich Zielzonen für die Drives an den Par 4 & 5 Bahnen definieren, die es vom Tee anvisiert. Am besten markiert es sich diese Zielzonen in seinem Birdiebuch. Die Auswahl der Zielzonen ist natürlich davon abhängig, wie weit dein Kind schlagen kann und welchen Schlag dein Kind als zweiten Schlag Richtung Grün spielen möchte.
 

3. Par 5 Bahnen


Wenn dein Kind schon in der Lage ist, mit dem zweiten Schlag ein Par 5 zu erreichen, dann sollte es das im Turnier testen. Und ggf. auch den Lay Up (Schlag Richtung Grün, der gezielt vor das Grün gespielt wird, um Risiken zu vermeiden), falls der Abschlag ein angreifen des Grüns doch nicht zulässt.
 

4. Par 3 Bahnen


An den Par 3 Bahnen sollte dein Kind herausfinden, welche Schläger es für einen Schlag vorne, in die Mitte oder hinten auf das Grün benötigt, um die möglichen entsprechenden Fahnenpositionen im Turnier anspielen zu können. Das heißt aber nicht, dass dein Kind 3 Abschläge in einer Proberunde machen sollte. Meistens reicht ein Schlag in die Mitte vom Grün, um dann zu wissen, was für weitere Schläger es nutzen kann.
 

5. Keinen Score zählen


Eine Proberunde ist wie das Wort schon sagt eine Runde zur Probe. Dein Kind sollte verschiedenen Schläge auf dem Platz probieren. Prüfen, wie es evtl. unterschiedliche Fahnenpositionen anspielen kann usw. Es sollte aber auf keinen Fall einen Score zählen. Meine Erfahrung ist die, dass der Score in einer Proberunde meistens sehr gut ist und entsprechend für sehr hohe Erwartungen an das Turnier sorgt. Diese werden leider meistens enttäuscht. Klar, denn in einer Proberunde herrscht kein Druck. Mama oder Papa ziehen die Tasche, meistens sind gute Freunde im Flight, kurzum es herrschen phantastische Bedingungen, die mit einem Turnier überhaupt nichts zu tun. Darum: Keinen Score zählen!
 

6. Wie reagieren die Grüns im kurzen Spiel (beim Anspiel)


Dein Kind sollte nach der Proberunde wissen, wie die Grüns auf dem Platz beim anspielen im kurzen Spiel reagieren. Sind sie schnell, langsam, wellig, weich, hart usw. Besonders wichtig ist dies für Annäherungsschläge (Chips, Pitches). Dein Kind sollte wissen, ob die Grüns viel Spin (Rückwärtsdrall des Balles) annehmen oder ob der Ball viel rollt. Diese Schläge am besten nach der Proberunde noch im Kurzspielbereich des Turnierplatzes üben.
 

7. Bunkerschläge


Häufig ist der Sand in den Bunkern auf dem Platz ein anderer als auf den Übungsanlagen. Dein Kind sollte also einige Schläge aus den Bunkern auf dem Platz gespielt haben, um zu wissen, wie der Schläger im Sand reagiert.
 

8. Kurzes Spiel


Dein Kind sollte je nach Bahn Chips, Pitches und Bunkerschläge ausprobieren, die beim Verfehlen des Grüns im Turnier am wahrscheinlichsten sind. 
 

9. Putten


Dein Kind sollte wissen, wie die Grüns beim Putten reagieren. Vor allem sollten verschiedene mögliche Fahnenpositionen angespielt werden. Denn auf stark ondulierten (welligen) Grüns ist das Gefühl für sehr lange Putts entscheident.
 

10. Zügig spielen


Eine Proberunde sollte zügig und konzentriert gespielt werden. Leider sehe ich immer wieder, dass Proberunden unnötig lange dauern, weil von einer Stelle ganz viele Bälle gespielt werden. Das ist gar nicht nötig. Wer den Kopf auf der Proberunde einschaltet, der hat schon einen großen Vorteil den anderen Mitbewerben gegenüber und spart Zeit.

Nach der Proberunde 

Und nach der Runde heißt es dann, ab auf die Driving Range, das Putting Grün oder in den Kurzspielbereich, um das auf der Runde gelernte direkt umzusetzen oder, um noch einmal gezielt bestimmte Schläge und Situationen zu üben.


Meine Liste ist sicherlich sehr umfänglich, du hast aber bestimmt noch den ein oder anderen Punkt, den du für dich auf einer Proberunde umsetzt. Lass es mich wissen und poste diesen unter diesen Artikel oder schicke mir eine Email an info@golfmaniacs.de. Ich bin gespannt, wie du eine Proberunde angehst.


Dein Fabian und das gesamte Golfmaniacs Team

   


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